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Logo Charta der Vielfalt

Im Dezember 2006 wurde sie von vier deutschen Großunternehmen unter der Schirmherrschaft der Bundeskanzlerin ins Leben gerufen, mittlerweile zählt sie über 1.000 Mitglieder: die „Charta der Vielfalt“.

Als erstes - und bislang einziges - deutsches Bundesgericht hat sich das Bundespatentgericht bereits im Jahr 2007 der „Charta der Vielfalt“ angeschlossen. Sie hat zum Ziel, eine Hauskultur zu pflegen, die von gegenseitigem Respekt und Wertschätzung jedes Einzelnen geprägt ist - unabhängig von Geschlecht, Rasse und Identität. Der damit einhergehenden Verpflichtung, die Vielfalt der Gesellschaft innerhalb und außerhalb unseres Gerichts anzuerkennen, zu leben und zu gestalten, stellen sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bundespatentgerichts jeden Tag, mit großem Engagement und in den unterschiedlichsten Bereichen ihres Arbeitsalltags.

In der Ausgabe des Newsletters "Charta der Vielfalt" vom April 2010 (Ausgabe 02/2010) ist ein Artikel vom Präsidenten des Bundespatentgerichts, Herrn Raimund LUTZ, als Standpunkt veröffentlicht worden. Herr Lutz schreibt dort über das Normale der kulturellen Vielfalt und den Erfolg des Diversity Managements am Bundespatentgericht. Den Newsletter können Sie unter der angegebenen Internetadresse abrufen.

Weil kulturelle Öffnung einen Anfang hat:
die Kooperationsinitiative des Bundespatentgerichts

Im Zuge des Charta-Beitritts hat das Bundespatentgericht eine Kooperationsinitiative mit zwei Münchener Hauptschulen gestartet. Beide Schulen haben einen hohen Ausländeranteil. Unsere türkisch- bzw. russisch-stämmigen Azubis berichten dort vor den 8. Klassen, wie sie es „geschafft“ haben: sie nehmen mit ihrer erfolgreichen Suche nach einem Ausbildungsplatz für andere Jugendliche mit Migrationshintergrund eine Vorbildfunktion ein und fördern so Bewusstsein für berufliche Möglichkeiten. Als Handreichung wurde ein jugendlich gestalteter Flyer entwickelt, der Hauptschülerinnen und Hauptschüler mit Migrationshintergrund gezielt anspricht und Tipps für eine erfolgreiche Bewerbung um einen Ausbildungsplatz vermittelt.

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Auch und gerade im Rahmen der Auswahlverfahren für unsere Ausbildungsplätze sagen wir:
Unterschiede machen für uns keinen Unterschied!

Dass diese Kooperationsinitiative zwischen dem Bundespatentgericht und den beiden Münchener Hauptschulen maßgeblich von unseren Auszubildenden auf den Weg gebracht wurde, kommt nicht von ungefähr: wir haben unter unseren Auszubildenden einen Migrantenanteil von 50 Prozent und sind froh, dass wir diesen engagierten jungen Menschen eine Möglichkeit zur beruflichen Ausbildung bieten können.

Weitere Informationen zur Charta und der Initiative „Vielfalt als Chance“ finden Sie unter

www.vielfalt-als-chance.de externer Link